Der BochumerBund ist eine junge Gewerkschaft, die durch den Entschluss und das Engagement von Studierenden der Pflegewissenschaft an der Hochschule für Gesundheit in Bochum ihre Anfänge nahm. Ziel dieses im Jahr 2018 gegründeten Vereins war es, sowohl die Pflegeberufe in der Gesellschaft sichtbar zu machen und die schlechten Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen in den Vordergrund zu stellen als auch mittelfristig eine eigene Gewerkschaft für beruflich Pflegende zu gründen. Sie schafften somit die Grundlagen der heute bestehenden Organisation.

Am 12.Mai 2020 wurde aus einer Vision Realität. In den Räumlichkeiten der Steinbeis-Hochschule Berlin, Standort Nordrhein-Westfalen in Essen-Kupferdreh kamen drei Studierenden der HSG Lukas Böckenholt, Benjamin Jäger und Florian Geske mit ihrem Dozenten Jürgen Drebes sowie Heide Schneider aus dem Saarland und Sönke Petersen aus Niedersachsen zusammen, um zu sechst die Pflegegewerkschaft BochumerBund zu gründen. Das Interesse an dieser gewerkschaftlichen Vereinigung wuchs schnell und fiel zum historischen Zeitpunkt während der Covid-19 Pandemie auf fruchtbaren Boden.

Der BochumerBund ist mittlerweile auf mehrere Tausend Mitglieder angewachsen, hat sich Arbeitsstrukturen für aktive Mitglieder, die Bundesvorstandsmitglieder und Vertrauenspersonen -als Ansprechpartner vor Ort in Einrichtungen, Krankenhäusern, Stützpunkten etc.- geschaffen. Dennoch spüren auch wir, analog zu Pflegekammern, bei beruflich Pflegenden einen gewissen Widerstand, wenn es darum geht das Schicksal der Profession in die eignen Hände zu nehmen. Aber hier kommunizieren wir geduldig und sind überzeugt: Wir haben die besseren Argumente auf unserer Seite und sind bereit so viele beruflich Pflegende davon zu überzeugen, sich für die eigene Profession und damit für sich selbst stark zu machen.

Die amtierenden Budesvorsitzenden Selina Mooswald und Marcus Jogerst-Ratzka

Bundesvorsitzende:
12.05.2020 – 15.11.2022
15.11.2022 – 01.05.2023
01.05.2023 – 15.07.2023
seit 15.07.2023
Heide Schneider und Benjamin Jäger
Nina Praceus und Ingo Schaffenberg
Ulrike Schütz und Jürgen Drebes (kommissarisch)
Selina Mooswald und Marcus Jogerst-Ratzka